Avocadoöl

Avocadoöl

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Avocadoöl findet in den unterschiedlichsten Bereichen seinen Einsatz. Im kosmetischen Bereich wird es unter anderem für die Hautpflege angewandt. Das Öl wird gerne in Cremes und Salben verwendet, da vermutet wird, dass es Hautkrankheiten lindert und für ein verfeinertes Hautbild sorgt.

Das ist mit auch ein Grund warum dessen Verwendung auch im medizinischen Bereich erfolgt. Nicht nur, dass ihm ein zellregenerierender und schmerzlindernder Effekt zugesprochen wird, unter anderem soll Avocadoöl, auch innerlich angewendet, einige Vorteile für die Gesundheit bringen.

Beispielsweise soll Avocadoöl einen Einfluss auf die Herzgesundheit haben und es soll zur Behandlung eines erhöhten Cholesterinspiegels einsetzbar sein.

Auch die Seifenindustrie ist auf das Avocadoöl aufmerksam geworden, da es sich ideal für Herstellung von Seifen eignet.

Durch seinen angenehmen Geschmack wird Avocadoöl auch gerne in Küchen verwendet. Es wird immer häufiger zum Verfeinern von Salaten und Dressings gebraucht. Auch zum Anbraten und Dünsten findet es Verwendung.

Aber ist die unaufhörlich steigende Beliebtheit von Avocadoöl wirklich gerechtfertigt? Um diese Frage zu beantworten wird im folgenden Abschnitt der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst.

Ist Avocadoöl gesund?

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Dermatologische Bedeutung von Distelöl. (Verwendung in Cremes und sonstigen dermatologischen Produkten)

Hintergrundwissen

Die Avocadopflanze benötigt viel Sonne, weshalb sie vermehrt in Regionen wie Amerika und Asien beheimatet ist. Sie ist fühlt sich im indisch-malaysischen Gebiet, Japan bis hin über Teile Süd-und Nordamerikas wohl. Es gibt weit mehr als 100 unterschiedliche Arten. Die Pflanze braucht viel Licht und Sonne. Zuviel Wind schadet den fragilen Pflanzen. Am besten gedeiht sie auf nährstoff- und wasserreichen Böden. Bei zu viel Wasserzufuhr können die Wurzeln empfindlich reagieren und abfaulen. Avocadoproduzenten nutzen oftmals Bewässerungssysteme, um die optimale Wasserzufuhr zu gewährleisten.

Die Avocadopflanze oder der Avocadobaum kann eine Höhe von etwa 20 m erreichen und einen bis zu 60 cm dicken Stamm aufweisen. Die Rinde des Baum lässt sich als glatt, dünnwandig und mit einer gräulichen Färbung beschreiben. Da der Avocadobaum in sonnigen, wasserreichen Gegenden beheimatet ist sind die Blätter das ganze Jahr über grün. Zu Beginn, wenn die Pflanze noch jung ist, sind sie hellgrün. Später dunklen die Blätter üblicherweise ab. Die Blüten sind klein und gelblich oder grünlich. Die Avocadopflanze braucht um sich fortzupflanzen bzw. zu befruchten 2 Typen von Blüten die jeweils nur auf einer Pflanze vorkommen. Die reifen Früchte haben meist ein charakteristische ovale Form, die sich birnen- oder gurkenartig ausprägt. Die Farbe der Außenhaut der Avocado reicht von braunrot bis dunkelgrün. Im reifen Zustand ist das Fruchtfleisch gabelfest und butterweich, mit einer grünlich bis hellgelben Färbung. Botanisch gesehen ist die Avocado eine Beere. Der Kern kann bis zu einem Viertel des Eigengewichts betragen.

Anbau

Die Hauptanbaugebiete der Avocado liegen in Amerika und Asien. Sie ist im tropischen und subtropischen Klima beheimatet. Der Avocadoexport erlebte in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Der Exportländer an den europäischen Markt begrenzen sich hauptsächlich auf Südafrika, Spanien und Israel. USA und Mexiko, als Hauptproduzenten, hingegen dominieren den amerikanischen und teilweise europäischen und ostasiatischen Raum. Es gibt eine Vielzahl von Zuchtsorten, dennoch findet man im europäischen Handel hauptsächlich die Sorten „Hass“ und „Fuerte“ wieder.

Ölgewinnung

Die Gewinnung des Öls wird hauptsächlich durch Kaltpressung erzielt. Sind die Früchte für den direkten Verkauf nicht mehr geeignet, wird das vollreife Fruchtfleisch für die Pressung verwendet.

Die Farbe des Öls kann von dunkelgelb über grünlich bis braun reichen. Nach der Pressung ist das Öl grün und trüb. Durch Filtrierung und Nachbereitung werden Trüb-und Farbstoffe entnommen, was zu einer hellgelbe Färbung führt. Der Geruch des Avocadoöls wir als fruchtig, nussig, holzig, nach Essig, grün, lieblich und leicht-muffig beschrieben. Geschmacklich orientiert sich das Öl am Geschmack von Haselnüssen.

Es gibt auch andere Methoden zu Ölgewinnung, wobei hier nicht auf den Einsatz von anorganischen bzw. chemischen Mitteln verzichtet wird.

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